Über mich
Moin.
Über sich selbst schreiben ist komisch. Entweder klingt man
arrogant oder zu bescheiden. Ich versuche irgendwas dazwischen.
Ich bin Stephan Albrecht. Fotograf aus Norddeutschland.
Nebenbei Familienmensch, Hundevater und laut meiner Frau
chronisch zu direkt. Dazu kommt, dass ich dabei angeblich
immer grimmig aussehe. Ich hab mich damit abgefunden.
Fotografiert habe ich schon als Kind. Aber so richtig
gepackt hat es mich 2010. Keine dramatische Geschichte,
kein Schlüsselmoment. Einfach eine Canon 1100D, zu viel
Freizeit und die Entscheidung, das jetzt ernsthaft
anzugehen. Alles, was ich kann, habe ich mir selbst
beigebracht. Bücher, YouTube, ausprobieren, scheitern,
nochmal. Ich würde es nicht anders machen.
Kameras kommen und gehen. Meine Liste seit 2010:
Canon 1100D · Canon 6D · Canon 7D · Nikon D750 · Nikon Z6 ·
Olympus OM-D E-M10 · Fujifilm X-T3 · Fujifilm X-T30 ·
Fujifilm X-T50
Heute fotografiere ich mit der Fujifilm X-E5 und einem
einzigen Objektiv. Schwarzweiß. Immer. Der Weg dorthin
war lang, aber ich bin angekommen.
Hauptberuflich arbeite ich in einem werteorientierten
Familienunternehmen, einem der führenden
Lebensmittelhersteller in Deutschland. Die Kamera ist
Nebensache. Oder Hauptsache. Je nach Tageszeit.
Was mich glücklich macht
Eine Kamera, ein Objektiv, fertig.
Fehler machen und daraus was mitnehmen.
Gadgets. Ich habe ein Problem. Ich weiß es.
Nach Hause zu meiner Frau und meinem Kind kommen.
Felix. Meinen Hund. Der einzige, der mich nie grimmig findet.
Was mich wahnsinnig macht
Fotografen, die jedes Bild sezieren müssen als wäre es
eine Doktorarbeit. Die Belichtung war Absicht. Danke.
Die endlose Besserwisserei in der Foto-Community.
Jeder weiß alles besser. Niemand macht einfach Fotos.
Menschen, die im Internet kommentieren bevor sie nachdenken.
Hausarbeit. Ohne Ausnahme.
Fotografie ist für mich weder Beruf noch Wettbewerb.
Es ist ein Gedächtnis. Für die Momente, die sonst
niemand festhalten würde.

